Investition und Finanzierung

In der Finanzwirtschaft spielt die Investition eine zentrale Rolle. Der Existenzgründer sollte die Finanzierung dieser gegenüberstellen und vor der Umsetzung seiner Idee die Zukunftsentwicklung einschätzen.



Finanzierung und Investition sind wichtige Bereiche des Rechnungswesens, die der Gründer kennen sollte, insbesondere wenn er plant, die Buchhaltung selbständig zu führen. Wenn er vorher kein BWL studiert hat, ist es sinnvoll dies nachzuholen, um wenigstens Grundwissen über Bilanzen und Kosten- und Leistungsrechnungen zu haben. Dies ist vor allem in Hinblick auf das Finanzamt von zentraler Relevanz. Beide Begriffe werden zwar des Öfteren zusammen genannt, haben aber wesentliche Unterschiede.

Die Investition bezeichnet die Anwendung finanzieller Mittel, um etwas zu kaufen. Diese Sachen werden auf der Aktivseite der Bilanz festgehalten. Darunter fällt das Anlage- und Umlaufvermögen sowie sämtliche Forderungen, die der Kunde gegenüber dem Investor hat. Die Finanzierung hingegen beschreibt sämtliche Verbindlichkeiten, die man im Zuge der Unternehmensentwicklung von Banken leiht. Diese werden der Investition gegenüber auf der Passivseite aufgenommen, wo auch das Eigenkapital sich befindet.

Wer eine neue Firma gründet, wird mit beiden Begriffen früher oder später konfrontiert. Eine Investition kommt immer dann vor, wenn man etwas Neues kauft, das für das Unternehmen von Relevanz ist, sei es eine neue Maschine, Büroausstattung oder gar ein Gebäude. Die Finanzierung steht für die Gelder, die man für all diese Dinge aufwendet. Dazu zählt vor allem Fremdkapital von Kreditinstituten, Darlehen sämtlicher Art und sonstige Verbindlichkeiten.

Zum Thema Finanzierung kann man sich ausführlich im Internet informieren. Auch ist es nicht verkehrt, sich zum lokalen Finanzberater zu begeben, wenn man im Zweifel ist. Immerhin ist Investition eines der wichtigsten Dinge in Hinblick auf die Unternehmensgründung. Um spätere Probleme zu vermeiden, ist es von Vorteil, sich ausgiebig zu informieren und einen Finanzplan zu erstellen. So ist man immer auf der sicheren Seite, falls das Finanzamt sich Ende des Jahres melden sollte.