Nachfolgeregelung

Wenn es zur Übergabe einer Firma kommt, sollte man sich rechtzeitig Gedanken machen über eine Nachfolgeregelung. Unternehmen berücksichtigen oft die Nachfolgeregelung viel zu spät und das ist der Grund, weshalb die Firma scheitert.



Die Nachfolgeregelung stellt sich insbesondere bei jungen Unternehmern als problematisch. Diese haben nämlich entweder keine Kinder oder der Nachwuchs hat ganz andere Pläne im Leben, die nichts mit der eigentlichen Unternehmungsführung zu tun haben. Die Jungunternehmer werden immer ungeduldiger, haben meist keine Zeit und kein Interesse all ihr Können in die Entwicklung des Unternehmens zu stecken. All dies wirkt sich negativ auf die Entwicklung des Familienunternehmens aus.

In vielen Fällen ist eine Nachfolgeregelung gar nicht erst möglich, da der Sohn oder die Tochter des Ehepaars sich nicht imstande fühlen, den Betrieb weiterzuführen oder sind von der Elternseite gesehen ungeeignet dafür. Für viele Unternehmer ist die Nachfolgeregelung zunächst von Haus aus gar kein Thema, denn sie wollen nicht aufhören. Gerade wenn man einen Familienbetrieb hat, hat man den Vorzug, dass man selbst bestimmen kann, wann es reicht und wann nicht.

Laut Nachfolgeregelung dauert es 5 Jahre bis ein Nachfolger den Betrieb übernimmt. Diese Zeitspanne ist enorm lang. Außerdem hat man ohne die Regelung im Falle eines plötzlichen Todes des Geschäftsführers nicht vorgesorgt und Verluste für die Firma sind garantiert. Gründe, weshalb Nachfolger den Familienbetrieb nicht übernehmen wollen sind zum einen die Ahnungslosigkeit und Angst davor, wie sich das Unternehmen in Zukunft entwickeln wird.

Dennoch ist es wichtig, die Nachfolgeregelung zu berücksichtigen, insbesondere wenn man möchte, dass das Familienunternehmen lange bestehen bleibt. Daher sollte man den Nachwuchs um jeden Preis bereits in jungen Jahren mit der Führung vertraut machen und ihnen die Strategien offenbaren. Je eher die Tochter oder der Sohn auf die Zukunft vorbereitet wird, desto weniger das Risiko, dass der Gesamtbetrieb irgendwann sein Ende findet.